x wie raus, das Veranstaltungsmagazin für den Überblick im Untergrund, sendet jeden Tag von 18 - 19 Uhr auf radio x. Nachfolgend einige ausgewählte Veranstaltungshinweise:

noch bis 02. April 2018
Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt-Sachsenhausen, Di, Do bis So 11–18 Uhr, Mi 11–20 Uhr
Ausstellung

Erstmals wird die brutalistische Architektur der 1950er bis 1970er Jahre im weltweiten Überblick gezeigt.

Der Begriff Brutalismus bezieht sich nicht auf das Wort »brutal«, sondern auf béton brut, den französischen Ausdruck für Sichtbeton. Brutalistische Architektur zelebriert das Rohe, die nackte Konstruktion – und ist enorm fotogen, wird mittlerweile bejubelt auf Facebook und Instagram. Aber viele sehen darin nur brutale Betonmonster. Doch die expressiven Bauten entstanden in einer Zeit der Experimente, des gesellschaftlichen Aufbruchs. Heute droht etlichen der Abriss.

Die Rettungskampagne #SOSBrutalism mit einer Datenbank zu über 1000 Bauten erweitert daher die Ausstellung ins Internet, Kooperationspartner sind das BauNetz und das Magazin uncube. Im DAM wird der Brutalismus mit ungewöhnlich großen Modellen und Betongüssen neu bewertet, die an der Technischen Universität Kaiserslautern für die Ausstellung gebaut wurden. Zu sehen sind Gebäude aus Japan, Brasilien, dem ehemaligen Jugoslawien, Israel und Großbritannien, wo der New Brutalism von Alison und Peter Smithson erfunden wurde.

Während der Ausstellung läuft eine weitere Social-Media-Aktion: Die Besucher sind eingeladen Fotos von brutalistischen Funden in Frankfurt mit den Hashtags #Betonperle und #FFM zu markieren: Die besten Funde werden in der Ausstellung gezeigt.   (rm)

Fr. 23. Februar 2018
Milchsackfabrik, Gutleutrstrasse 294, Frankfurt-Gutleut, 22 Uhr
Konzert

Annika Henderson, u. a. als Journalistin tätig, ehe sie mit Unterstützung von Geoff Barrow (BEAK/Portishead) ihren ersten Longplayer bei Invada/Stones Throw Records veröffentlichte. Anschließend folgten Aufnahmen in Mexiko als Teil der Band „Exploded View“, Solo-Auftritte und DJ-Sets z. B. mit Mary Ocher. Die Veranstalter der „Live in Concert“-Reihe wurden auf sie aufmerksam und haben sie nach Frankfurt eingeladen. Es wird schwer vorauszusagen sein, was sich hinter einem Solo-Programm von Anika verbergen wird. Es könnte eine Mischung aus elektronisch-experimentellem Dub'n'Beat werden. Enttäuschen wird diese Künstlerin auch ohne Vorahnung sicher nicht. (dp)

Anika

Fr., 23. Februar 2018, weitere Termine: 23.03.
Kulturzentrum Fabrik, Mittlerer Hasenpfad 5, 60598 Frankfurt, 20 Uhr
Konzert

Seit 2010 gibt's die Slam-Veranstaltung, erst im Lola Montez, dann in der Denkbar und seit 2013 in der Fabrik.  (rm)

Di, 20. März 2018
Zoom, Brönnerstraße 9, Frankfurt, 21 h
Konzert

Die Meister des düsteren Blues kommen zurück in die Stadt, um ihr 7. Album Angst vorzustellen. Alain Croubalian und seine toten Brüder, seit 1999 unterwegs, gehen mit ihrem neuen Album noch einmal ein Stück weiter auf das Ende der Welt zu. Und mit diesem Sound bleibt ihnen keine andere Wahl, auch dieses Album wieder bei unserem Schweizer Lieblingslabel Voodoo Rhythm zu veröffentlichen. (dp)

Do. 22. März 2018
Zoom, Brönnerstraße 5, Frankfurt, 21 Uhr
Konzert

Isolation Berlin Foto: Veranstalter (rm)