Kiffmusik #3, mit Sigi Zahn und Frau Hanauer.

01. Psychic TV - Unclean
02. Vatican Shadow - Church Of All Images (Regis Version)
03. Black Bear - The Last Remises (Luke Wyatt Remix)
04. Super Silent - 11.2
05. Conrad Bauer - Der Bötz
06. Bashung - Madame Reve
07. Timber Timbre - I Get Low
08. Su Kramer - Magic Dance
09. Flipper – Ha Ha Ha
10. Dillenger Escape Plan- Black Bubble Gum
11. Bashung - Junge Männer
12. George Clinton - Bullet Proof
13. Morgan Buckley - Heavy Traffic
14. Sun Ra - Somebody Elses World
15. Coil - Blood From The Air
16. Crimea X - Plov (Luke Abott Remix)
17. Blanck Mass - Polymorph
18. The Feelies - On The Roof
19. Joalz - Outspoken You Are
20. John Cale- Dead Or Alive
21. Turos Tutti - Sauerland
22. Death In June - Calling
23. Snatch- Black Market
24. Tony Allen - Kilode (Carl Craig Remix)
25. Sylvester Levay - K2
26. Brahms - Denn alles Fleisch, es ist wie Gras

-Judge Yourself To Choose On Your Own-

Trackliste - Fritz deutschlanD e.V. Sendung 02.01.2015

Sendereihe: Der Blick von Oben - Heute ist Morgen, Morgen war Gestern.

02. Januar 2015 - "Das weiße Loch mit dem großen Zauberer Reitzleinini und seiner Assistentin".

...am Grund findet man immer die Weisheit des franz. Apothekers... Abrakadabra 123 fertig ist das Suppenei. Reitzleinini's schicksalhafte Weissagungen für das Jahr 2015 und der Hasenfuß aus dem Hut.

1. Reitzleinini. Beatles 1-03 - Helter Skelter. MR.Trompete 1 sing.

2. Lügentrick. Beatles_ Taxman. MR. Neuer Sound 1 is oz.

3. Zauberlehrling. Beatles_ Backbird, MR. Neuer Sound 26 is ok.

4. Säge. Beatles_ Happiness is a warm Gun. MR. Neuer Sound 9 is ok ReV.

5. Januar. Beatles_ For Blue. Die Brücke am Kwai. Beatles_ Flying. Blockberg. MR. Neuer Sound 18_13.10.28.ueben. Valentin Weltuntergang, Beatles_ I Feel Fine.

6. Kasperl. Beatles_ Blue Jay Way. MR. Sommer is 14.

7. Arche. Beatles_ All together Now. MR. 5 sassion is zs.

8. Weissagung. Beatles_ The Inner Light. MR: 123-26.

9. Vogelfd. MR. Phum Resample. Beatles_ What's The New Mary Jane.

10. Boeller-Zauber. Beatles_And your Bird can sing. MR. Onkel HeiniEQ.

Sendung: Technische Störung - OT. Heier am 01. August 2014

Track- und Textliste

1. Music for Xaba - Dyani, Temiz, Feza– Traditional African Song, Teil1
2. Flan O'Brian -– Der dritte Polizist – Fußnoten de Selby
3. Störungssuche
4. Ludwig v. Bethoven -– Symphonie Nr. 7 OP 92
5. Jürgen von Manger -– Der Troubadour
6. The Cure -– Accuracy
7. Karl Valentin + Liesl Karstadt -– Die vier Jahreszeiten
8. GrandMaster Flash -– New York, New York
9. J. W. Goethe -– Faust, Das Gretchen
10. Roxi Musik -– The Bogus Man
11. Karl Valentin + Liesl Karstadt –- Stadion
12. Hans Magnus Enzenberger + Ingrid Caven Bundeswalzer
13. Ernst Jandl - Hasen
14. Grace Jones -– The Apple Streching
15. Ernst Jandl
16. Talking Heads -– Burning down the House
17. Kasperle - Ambrosi Pimbernelli
18. Tom Waits -– What keeps Mankind Alive
19. Hugo Ball -– Intermezzo
20. Music for Xaba Dyani, Temiz, Feza– - Traditional African Song, Teil2

Playlist "KIFFNMUSIK" mit J. Love und S. Zahn: 02.05.2014

01. Nurse With Wound - Rock'n'Roll Station
02. Two Lone Swordsmen - Enemy haze
03. Thierry Zaboitzeff - Promethee
04. Jahiliyya Fields - Ocean Mom
05. Cut Hands - Krokodilo Theme
06. Beyond The Wizards Sleeve - Before We Start, If?
07. Chrome - In A Dream
08. The Soft Moon - Parallels
09. The Fuck Buttons - Year Of The Dog
10. Funkadelic - Maggot Brain
11. Tall Dwarfs - Louis Likes His Daily Dip
12. Tall Dwarfs - Maybe
13. The Fall - Sleep Dept Snatches
14. No Artist - Crowd Rain Chant (Woodstock 69)
15. Brigitte Fontaine - Lettre à Monsieur le Chef de Gare del la Tour de Carol
16. The Go Betweens - River Of Money
17. Spectre -?
18. Cody ChesnuTT - Smoke & Love
19. Francis Bebey - Pick My Love Song
20. Supersempfft - Bubbles & Smoke
21. The Legendary Pink Dots -15 Flies In The Marmalade
22. Peaking Lights - All The Sun That Shines
23. Padded Cell - Profondita
24. San Proper - Water Castle
25. The Temptations - Ain ́t No Justice
26. Supertramp - Logical Song (Für die Kinder editiert)

 

„Mach doch was du willst – do what ever you want"

Ist das ein Zitat von Zappa? Ist das ernst gemeint? ... und wenn ich schlimme Sachen will? Wirft das eine philosophische Frage auf? Darf ich wirklich machen, was ich will? Ist das rhetorisch gemeint?

Nein, das ist unser Sendethema 2014!

„Mach doch, was du willst" ist eine Option, etwa zwei Stunden Sendezeit ohne Themenvorgabe zu nutzen. Der provokante Titel soll jedoch nicht das Tor zur Willkür aufstoßen. Vielmehr kann es als Reaktion auf eine Wirklichkeit verstanden werden, in der so vieles möglich erscheint, die aber im Grunde von Vorgaben, Konzepten, Gesetzen und gleichzeitig mit einem Überangebot an Möglichkeiten durchsetzt ist und somit den Raum für tiefer oder höher Liegendes versperrt.
Mit dem Titel und der Idee, sollen 2014 zwölf einzelne - solitäre - Sendungen entstehen.

fritzdev2014
Das von uns gewählte Bild (von C.H.) wird uns als Wegweiser ästhetischer Erscheinung des Menschen, der macht was er will, durch das Sendejahr 2014 begleiten.

Salto mortale - Sepulkralkultur
Die kulturellen Aspekte des Todes, des Sterbens, des Bestattens und Trauerns stehen 2013 im Zentrum der Fritz deutschlanD e.V. Sendereihe.

In Gesprächen und mit Features wollen wir uns, mit Respekt aber nicht ohne Humor, einem Thema nähern, das in unserer Kultur (und anderen Kulturen) fest verankert und doch tabuisiert ist. Widersprüche.
Medial omnipräsent ist das Sterben, der Tod und die Trauer in jedem Wohnzimmer längst Alltag geworden (man denke nur an die vielen Filme, deren Inhalte töten, sterben und trauern sind).
Die Trauer- und die damit verbundene Kultur (Ethik, Benimmregeln ... ) wirft viele Fragen auf, verunsichert, beängstigt gar.

Unsere Jahresfragen
Was sagt Trauerkultur über uns aus?
Wo liegen die Wurzeln oder Pfeiler der Trauerkultur?
Ist die Trauerkultur ein Spiegel der gegenwärtigen Gesellschaft?
Werden Traditionen oder sogar konservierte Traditionen übernommen?
Oder ist es gar eine Konstante, die eine Bastion gleich dem Wandel der Welt trotzt?
Welchen vielleicht unbewussten Einschluss hat sie auf uns?

Welche Bereiche werden wir durchforsten?
Tod, Begräbnis und Trauer in:
Literatur, Film, Kunst, Karikatur, Literatur, Theater, Tanz, Musik, Design, Architektur und Mode.
Witwen/erstand, Trauerjahr. Klageweiber, Trauergemeinde. Totentanz, Totenruhe, Vanitas und Memento mori.
Der Wunsch nach der Unsterblichkeit und die Todessehnsucht. Särge, Urnen, Reliquien, Grabschmuck, Grabbeigaben, "sich im Grabe herumdrehen", Requiem, Leichenwagen, Trauerschmuck, Trauerkleidung, Leichenschmaus, Trauerfeier, Leichenwaschung, Sargausstattung, Totenhemd. Gedenkminute, Grabstein, Massengrab, Notbegräbnis, Gebeinhaus, Mausoleum, Gedenkstein, Gedenksäule, Grabkreuz, Friedhof, Friedwald, Seebestattung, Urnenwand, Feuerbestattung, Krematorium, Leichenhalle, "über Tote spricht man nicht schlecht",
Alles andere als sterbenslangweilig, so unsere Meinung.

Die Sendungen, die an jedem ersten Freitag eines Monats, von 21-23 Uhr stattfinden, werden im Voraus auf www.fritzdev.de detailliert angekündigt.

Fritz deutschlanD e.V. Thema 2012

Titel: Die Landschaft mit zwei Untertiteln "Luig ins Land" oder „kein schöner Land".

Region: Das ländliche Gebiet im Umkreis von ca. 100 km um Frankfurt.
Inhalte: Regionale Ökologie Geschichte, Pflanzensoziologie, topografische und geologische Eigenarten des Frankfurter Umlands (Beschaffenheit), ökologische und landschaftsgeschichtliche Befunde. Akustische Eigenarten und deren Einfluss.
Methoden: Statements, Audio Installationen, Anekdoten, Essays, Beobachtungen, Skizzen, Erlebnisberichte, Reiseberichte, Wanderrouten erarbeiten, Historisches, Interviews mit der Landbevölkerung, Berichte - Stand der Dinge, die Landwirtschaft, ...

Luig ins Land – ob mit kritischem oder poetischem Blick, ob romantisch oder rational, ob beruflich motiviert oder privat hingerissen – wir schauen ins Land, hören die Dialekte und Mundarten, spüren Besonderheiten auf und verirren uns ganz nebenbei im tiefen Wald.

Wir gehen bis Marburg, Fulda, Heidelberg, Ludwigshafen und Koblenz. Wir berichten aus dem Westerwald, der Wetterau, dem Vogelsberg, dem Spessart, dem Odenwald, der rheinhessischen Ebene, dem Nordpfälzer Bergland, dem Hunsrück und dem Taunus.

Auf dem Land
Was ist es, das die Leute die auf dem Land leben umtreibt? Welche Geschichte steht hinter den Dorfbewohnern? Welchen Veränderungen sind die Leute ausgesetzt und was für Folgen haben welche Veränderungen?

Redaktionelles Statement
Land, Landschaft, die Natur. Wald –, Wiesen -, Wasser –, Bergregionen.

Als Städter sprechen wir vom Land, wenn wir die Stadt und die städtische Region verlassen und in Wälder, Wiesen, Felder, Auen und Koppeln eintauchen. Wenn wir die städtische Struktur verlassen und uns gar nicht mehr orientieren können. Wenn wir Menschen die uns begegnen kaum mehr verstehen. Wir sprechen vom Land, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr - oder nur noch 2x täglich angeboten werden. Wenn das Trottoir nach 20 Uhr „hochgezogen" wird. Die Landpartie oder die Wanderung.
Landschaft, eine romantische Vorstellung, ist die „unberührte" natürliche, wilde Landschaft. Da steigen Nebelschwaden aus den Wäldern und man kann Greifvögel, die am Himmel schweben sehen und deren seltsame, dürre Rufe hören. Hin und wieder liest man von Wölfen, die Landstriche durchqueren und dabei Schafe reißen, da hat man dann eine sehr ursprüngliche, ur-wüchsige Vorstellung von Land. Aber, ist das die Geschichte der Landschaft?

Und was ist mit dem Land, das Land-, Wirtschafts- und Industriegebiet in einem ist?
Viehwirtschaft, Getreidewirtschaft, Obstwirtschaft, Gemüsewirtschaft, Forstwirtschaft, Energiewirtschaft. Schweine, Rinder, Schafe, Fische. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais. Zuckerrüben, Runkelrüben, Kartoffeln, Lauch, Kohlrabi, Wirsing, Kohl, Pastinaken, Karotten, Zwiebeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Sellerie, Radieschen, Rettich, Spargel, Salate, Kräuter. Birnen, Äpfel, Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Mirabellen, Pfirsiche, Weintrauben, Schlehen, Johannisbeeren. Fichten, Tannen, Eichen, Erlen, Buchen, Weiden, Birken, Linden, Nussbaum. Wasser, Wind, Dung.
Das alles wird vorzugsweise auf dem Land hergestellt und geht dann über Landwege (Bundesstraßen, Autobahnen, die kreuz und quer durchs Land gehen) in den Markt, auf jeden Fall aber gehen die Produkte in die Weiterverarbeitung. Dann in Supermärkte und Großhandelsketten, über die auch die Landbevölkerung ihre Nahrung zurückkauft.
Die Landwirtschaft, der Bauernhof von dem Wir unbedingt eine romantische, „die Welt ist noch in Ordnung", Vorstellung haben, ist ein riesiger, der Natur entfremdeter Industriezweig, der kaum Land übrig lässt, sondern dieses geradezu versiegelt. „Kein schöner Land in Sicht".