Sendetipps
A Tribute to Alexander Pfeiffer
Mittwoch, 3. Juni 2026, 15 - 16 Uhr
Alexander Pfeiffer kennen viele durch seine Wiesbaden-Krimis. Der Mann hinter den düsteren Geschichten aus der Landeshauptstadt kann aber noch etliches mehr. Als Poet hat er angefangen und ist immer noch einer. In seinen Gedichten erhebt er eine Stimme, die kaum heller oder heiterer klingt als seine Prosa und eine starke Verführungskraft besitzt. Erlegen ist dieser beziehungsweise als ihr Werkzeug fungiert in unserer Sendung der Leipziger Rezitator, Autor und Literaturperformer M. Kruppe. Sein Vortrag von Gedichten des Kollegen, unterlegt mit feinem Blues, heißt kurz und direkt "A Tribute to Alexander Pfeiffer". Lasst euch rein fallen und genießt es.

M. Kruppe / Alexander Pfeiffer. Bild: Marco Böttcher / gemeinfrei (Wikipedia)
Riddim Culture - Fat Freddy’s Drop trombonist Joe Lindsay speaks to Daddy Discipline
Mittwoch, 3. Juni 2026, 19 - 21 Uhr
Donnerstag, 4. Juni, 10 - 12 Uhr (Wdh.)
Fat Freddy’s Drop, those favorite sons of Aotearoa, on Riddim Culture once again. Trombonist/tuba maestro Joe Lindsay talks to Daddy D about musical inspiration, choice instruments, Freddy recording sessions, his stage show persona and more.

(C) Pixabay
X-FADE - Marsbewährung / Drei Stunden kultureller Außenpostenbetrieb im roten Staub.
Mittwoch 3. Juni 2026, 23 - 2 Uhr

HANS ROTT – DAS TRAGISCHE GENIE (1858 – 1884)
Sonntag 28. Juni, 21 - 22 Uhr
Montag 6. Juli, 16 - 17 Uhr (Wdh.)
Er war eine der tragischsten Persönlichkeiten der klassischen Musik: Die Rede ist von Hans Rott, 1858 geboren und nach nicht einmal 26 Jahren 1884 in der Niederösterreichischen Landes-Irrenanstalt als Patient mit der Diagnose „halluzinatorischer Irrsinn und Verfolgungswahn“ nach mehreren Suicidversuchen an Tuberkulose gestorben. Rott studierte am Wiener Konservatorium und avancierte zum Lieblingsschüler von Anton Bruckner, der ihn stets zu fördern versuchte, ebenso wie Gustav Mahler, seinerzeit Mitschüler in der Kompositionsklasse von Franz Krenn. Tatsächlich hat Rott trotz seines kurzen Lebens ein ausgesprochen umfangreiches Werk hinterlassen, wobei nahezu alle seine Kompositionen erst lange nach seinem Tod zur Aufführung gelangten. Herausragend in seinem Œuvre ist sicher die mit 21 Jahren komponierte Sinfonie Nr. 1 in E-Dur (1878/1880), welche erst 1989 ihre Uraufführung erlebte. Bernd Havenstein, ein ausgewiesener Kenner der Musik von Hans Rott, wird als Studiogast während der Sendung anwesend sein.

Hans Rott (1883) zu einer Zeit, da er bereits als Patient in die Niederösterreichische Landes-Irrenanstalt eingewiesen war; Bildquelle: Wikipedia.