Sendetipps

Mittwoch, 3. Juni 2026, 15 - 16 Uhr

Wortwellen

Alexander Pfeiffer kennen viele durch seine Wiesbaden-Krimis. Der Mann hinter den düsteren Geschichten aus der Landeshauptstadt kann aber noch etliches mehr. Als Poet hat er angefangen und ist immer noch einer. In seinen Gedichten erhebt er eine Stimme, die kaum heller oder heiterer klingt als seine Prosa und eine starke Verführungskraft besitzt. Erlegen ist dieser beziehungsweise als ihr Werkzeug fungiert in unserer Sendung der Leipziger Rezitator, Autor und Literaturperformer M. Kruppe. Sein Vortrag von Gedichten des Kollegen, unterlegt mit feinem Blues, heißt kurz und direkt "A Tribute to Alexander Pfeiffer". Lasst euch rein fallen und genießt es.

a tribute to alexander pfeifferKLEIN

M. Kruppe / Alexander Pfeiffer. Bild: Marco Böttcher / gemeinfrei (Wikipedia)

Mittwoch, 3. Juni 2026, 19 - 21 Uhr

Donnerstag, 4. Juni, 10 - 12 Uhr (Wdh.)

Weltbeat

Fat Freddy’s Drop, those favorite sons of Aotearoa, on Riddim Culture once again. Trombonist/tuba maestro Joe Lindsay talks to Daddy D about musical inspiration, choice instruments, Freddy recording sessions, his stage show persona and more. 

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(C) Pixabay

 

 

 

Mittwoch 3. Juni 2026, 23 - 2 Uhr

x-fade-die-dj-night   

Hallo da sind wir wieder,
eigentlich wollten wir diese Woche ganz normal senden. Dann fanden wir in einem Container hinter dem Funkhaus eine Satellitenschüssel, auf der mit Filzstift "MARS (TESTBETRIEB)" stand. Man hätte sie natürlich ignorieren können. Hat aber keiner gemacht. Drei Stunden später saßen Sascha Appel und HAL9000 zwischen zwei Flamingos, einem Pferd, mehreren Schafen und einer Schnecke von der Größe eines Kleinwagens in einer roten Wüste und diskutierten darüber, ob Funkrauschen eigentlich auch Groove haben kann. Die Schnecke vertrat dazu sehr klare Positionen. Der Mars selbst machte einen ganz ordentlichen Eindruck. Wenig Verkehr. Kaum Immobilienmakler. Dafür überall herumliegende Synthesizer, Schallplatten und Fernsehgeräte, die Programme aus einer Zukunft zeigten, in der Dieter Thomas Heck das Wetter moderiert. Wir beschlossen zu bleiben. Jemand musste ja schließlich die kulturellen Beziehungen zwischen Erde und Mars aufrechterhalten. Das machen wir nun. Mit Musik. Mittwochs. Von 23 bis 02 Uhr. Die Schnecke besteht darauf.
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(C) Sascha Appel

Sonntag 28. Juni, 21 - 22 Uhr

Montag 6. Juli, 16 - 17 Uhr (Wdh.)

Klass!k Jetzt 

Er war eine der tragischsten Persönlichkeiten der klassischen Musik: Die Rede ist von Hans Rott, 1858 geboren und nach nicht einmal 26 Jahren 1884 in der Niederösterreichischen Landes-Irrenanstalt als Patient mit der Diagnose „halluzinatorischer Irrsinn und Verfolgungswahn“ nach mehreren Suicidversuchen an Tuberkulose gestorben. Rott studierte am Wiener Konservatorium und avancierte zum Lieblingsschüler von Anton Bruckner, der ihn stets zu fördern versuchte, ebenso wie Gustav Mahler, seinerzeit Mitschüler in der Kompositionsklasse von Franz Krenn. Tatsächlich hat Rott trotz seines kurzen Lebens ein ausgesprochen umfangreiches Werk hinterlassen, wobei nahezu alle seine Kompositionen erst lange nach seinem Tod zur Aufführung gelangten. Herausragend in seinem Œuvre ist sicher die mit 21 Jahren komponierte Sinfonie Nr. 1 in E-Dur (1878/1880), welche erst 1989 ihre Uraufführung erlebte. Bernd Havenstein, ein ausgewiesener Kenner der Musik von Hans Rott, wird als Studiogast während der Sendung anwesend sein.

 HansRott 1883

Hans Rott (1883) zu einer Zeit, da er bereits als Patient in die Niederösterreichische Landes-Irrenanstalt eingewiesen war; Bildquelle: Wikipedia.