Sendetipps

Dienstag 31. März 2026, 20 - 21 Uhr

Mitwoch 1. April, 11 - 12 Uhr (Wdh.)

Le Rap

Das nächste Spéciale widmen wir Rap und HipHop im Senegal, wo er Teil des (politischen) Lebens ist und sich mit lokalen Kulturformen mischt. Für den authentischen Einblick wird uns der Universitätsprofessor Mamadou Dramé aus Dakar über die dortige Szene, ihre Besonderheiten und Geschichte des Engagements genauso wie über die Forschungen und ihren Kampf um Anerkennung berichten. Dazu gibt es Lieder aus 40 Jahren Senerap als lokale Ausdrucksformen der globalen Kultur zwischen Tradition und Moderne. Das Ganze folgt wie immer treu dem Motto: Francfort au Rap Francais! Et francophone bien sûr!

 

Mittwoch, 1. April 2025, 13 – 14 Uhr

Hörerfenster

In der Schweiz gibt es vier Amtssprachen:

deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch -
und ergänzend die verschiedensten Dialekte des schwyzerdütsch.
Einiges davon kommt heute zu Gehör. Gerd präsentiert in dieser besonderen Ausgabe:

Bria - englisch
Florian Ast - schwyzerdütsch
Frag nicht - hochdeutsch
Mattiu - rätoromanisch
Mistral - französisch
Sam Himself - englisch

In kurzen Gesprächen verraten die Beteiligten mehr über sich und ihre Musik.

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(c) Gerd Schwalm

 

 

 

 

Mittwoch, 1. April 2026, 15 - 16 Uhr

Wortwellen

Passend in die semana santa, zu deutsch Karwoche, wie die Faust ins Giermaul senden wir heute eine Präsentation des Buchs "Die sieben Todsünden. Menschheitswissen für das Zeitalter der Krise". Geschrieben hat es die Mannheimer Mittelalterhistorikerin Anette Kehnel. Sie zeigt in einer Reihe von Einzelstudien, wie alt die Lebens- und Verhaltensweisen schon sind, mit denen der Mensch mittlerweile seine eigene Existenz bedroht. Noch wichtiger: Sie zeigt, dass es schon immer und immer noch anders geht. Und wie. Eine andere Welt ist möglich! Das ist kein Aprilscherz und die WortWellen freuen sich drüber.

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(c) Ewart Reder

 

Freitag, 3. April 2026, 14 - 15 Uhr

Redaktion Universal

In der Sendung führt Wim Wenders, einer der international bedeutendsten deutschen Regisseure, durch die umfassende Ausstellung "W.I.M. Im Lauf der Zeit", die vom 11.3.2026 – 18.10.2026 im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum stattfindet. Rund um Wenders’ 80. Geburtstag am 14. August 2025 kuratierte das DFF zusammen mit der Bundeskunsthalle in Bonn zunächst die Ausstellung „W.I.M. Die Kunst des Sehens“ (1. August 2025 bis 11. Januar 2026) in Bonn und nun im DFF in Frankfurt am Main, W.I.M. Im Lauf der Zeit. Die Schau beleuchtet Leben und Werk eines Filmemachers, Produzenten, Fotografen, Autoren und bildenden Künstlers, der seit mehr als sechs Jahrzehnten die internationale Kultur prägt. Die Ausstellung in Frankfurt zeigt zahlreiche Exponate wie Drehbücher, Fotos, Requisiten und Kostüme. Highlight ist eine von Wenders selbst geschaffene immersive Installation, die in seine Bildwelten eintauchen lässt.

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(c) Felicia Herrschaft

 

 

Freitag, 3. April 2026, 21 - 23 Uhr

Fritz deutschlanD e.V

Fritz deutschlanD e.V. Vereinssendung:
Zwei Länder an den Rändern der Welt – geografisch, politisch, kulturell - als Gegenpol zur Dominanz eurozentrischer und wirtschaftszentrierten Perspektiven. Und doch: Beide gehören zu den stabilsten Demokratien der Erde, zu den lebenswertesten Orten – und zu den spannendsten Musiklandschaften.

Moderierte Radiosendung mit Musik, Beiträgen und Übergängen mit Frau Hanauer, Kai, Thilo

 

Montag, 06. April 2026, 19 - 20 Uhr
Dienstag, 07. April, 10 - 11 Uhr (Wdh.)

WISSENschaffen

Eine Sendung von und mit Nadine Zeidler

Sie gelten als Frühlingsboten und werden oft als Osterglocken bezeichnet: Narzissen!

Ihr intensiver Duft macht sie zu spannenden Forschungsobjekten. Warum genau und was ein Wissenschaftler der Universität Bonn über die Blütenduftstoffe von Narzissen herausgefunden hat, das erfahrt ihr in der Frühlingsausgabe von WISSENschaffen.

WISSENschaffen Sendetipp April 26

Bildquelle: www.freepik.com

 
 
 
 

Sonntag 26. April 2026, 21 - 22 Uhr

Montag, 4. Mai, 16 - 17 Uhr (Wdh.)

Klass!k Jetzt

Heute geht´s um eine Zeitgenossin von Mozart: Maria Theresia Paradis (1759 – 1824), eine Pianistin, Organistin, Sängerin, Komponistin und Musiklehrerin, die, und das ist das Außergewöhnliche an ihr, mit drei Jahren erblindete. Trotz dieser Beeinträchtigung gelang es ihr, eine der erfolgreichsten Konzertpianistinnen ihrer Zeit zu werden, und Komponisten wie Mozart, Haydn und Salieri schrieben für sie Stücke, die sie zur Uraufführung brachte, bevor sie später eine Blindenschule gründete, um dort Mädchen und junge Frauen in Musik zu unterrichten. Leider sind von ihr nur wenige Kompositionen überliefert; wir wissen aber inzwischen, dass sie mehrere Opern, Lieder, Kammermusiken und vieles mehr geschrieben hat. Grundlage hierfür war ein von ihr entwickeltes Tastalphabet sowie ein Notenbrett, ähnlich einem Setzkasten, in das sie Noten einlegen und so Musik im Wortsinne begreifen konnte. Mit ihrem Tastalphabet bewies sie erstmalig, dass blinde Menschen lernen können, mit den Händen zu schreiben und zu lesen, ein Gedanke, der essenziell für die weitere Blindenpädagogik wurde. Wer mehr über Maria Theresia Paradis wissen will, sei auf die folgenden Homepages verwiesen:

https://www.newmusesproject.com/maria_teresia_von_paradis

https://www.sophie-drinker-institut.de/paradis-theresia 

http://www.ma-ha-schulze.de/index.php?menuid=0&reporeid=134.

 Faustine Parmantié Maria Theresia Paradis 1784 Bildquelle Wikipedia

Faustine Parmantié: Maria Theresia Paradis (1784), Bildquelle Wikipedia.